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Die Bildgröße

Mattweisse Leinwand / Gain 1.0

Die optimale Heimkinoleinwand ist mattweiss, reflektiert das Licht gleichmässig (diffus), hat einen Gain von 1.0 und zeigt das Bild so, wie der Projektor es projiziert. Eingeschränkte Sichtwinkel, Glanzeffekte, Moirebildung durch minderwertige bzw. ungeeignete Beschichtung ( erkennbare Muster/Strukturen im Tuch), beeinflusste Farbreproduktion, Herabsetzung der Helligkeit usw. sind unerwünscht. Solange es also um die eigentliche Heimkino-Anwendung geht ( Film/Bild-Wiedergabe in einem abgedunkelten Raum) ist die Frage nach dem richtigen Tuch der Leinwand schnell beantwortet. Es muss alle Qualitätskriterien erfüllen und sollte sich absolut neutral verhalten (mattweiss / Gain 1.0). Selbstverständlich muss es lichtdicht sein (schwarze oder graue Rückbeschichtung). Bei Rollo-Leinwänden ist ein umlaufender, schwarzer Rand wichtig, da er subjektiv den Kontrast für unser Auge erhöht.

Graue Leinwand / Gain ca. 0,7 - 0,8

Früher (und teils heute noch) werden auch graue Leinwandtücher für gewerbliche Anwendungen eingesetzt. In Verbindung mit Präsentations-Projektoren (viel Licht - wenig Kontrast) werden solche Leinwände in Räumlichkeiten verwendet, die nicht abzudunkeln sind. Verkaufsräume, Schulungen, Messen usw. Bei dieser Art der Anwendung geht es nicht um eine möglichst gute und neutrale Bildwiedergabe, sondern es geht darum, überhaupt ein halbwegs annehmbares Bild zu ermöglichen. Teils sind diese Leinwände auch heute wieder aktuell geworden. In Elektromärkten und Versandhäusern werden zunehmend preiswerte Präsentations-Projektoren mit schlechtem Kontrast und zuviel Licht an den Heimkino-Einsteiger veräussert. Hohe Lumen-Zahlen werden hier fachfremd als Qualitätsmerkmal für "brilliante Farben" beworben und da solche Geräte sehr billig sind, finden sie zunehmend Verbreitung. Im dunklen Zimmer haben wir mit diesen Projektoren allerdings ein Problem. Der Bildkontrast ist dürftig und die Lichtleistung zu hoch. In einem Wohnzimmer mit typischerweise weissen Wänden sorgt diese zu hohe Lichtleistung für entsprechend höhere Reflektionen, welche unangenehm auf den Betrachter wirken. Auch entfernen wir uns immer mehr von einer idealen - sprich natürlichen - Filmwiedergabe, da zu helle Bilder auf Dauer störend und auch kaum plastisch wirken. Dunkle Bildbereiche werden zu hell wiedergegeben und die Bilder wirken insgesamt flach, blass und wenig dynamisch. Bei solchen Projektoren kann eine graue Leinwand auch im dunklen Raum Sinn machen, da sie weniger Licht reflektiert. Der Kontrast wirkt erhöht, weil dunkle Bildbereiche nun glaubhafter dargestellt werden. Die Bildhelligkeit wird reduziert, was wir uns bei einem solchen Projektor ausnahmsweise wünschen. Bei einem Heimkino-Projektor wäre dies aber unerwünscht, weil bei diesen Geräten die Kontastleistung im Vordergrund steht. Ein graues Tuch wäre hier wenig hilfreich, weil es die Lichtleistung reduziert, den Kontrast nur verschiebt und die Farbbrillianz deutlich herabsetzt. Möchten Sie also mit dem 3000 Lumen Projektor aus dem Büro zu Hause Filme schauen, kann eine graue Leinwand hilfreich sein. Haben Sie einen Heimkino-Projektor, wählen Sie besser eine neutrale, weisse Leinwand.

Graue Leinwände finden Sie in unserem Angebot kaum. Auf Wunsch liefern wir Ihnen aber fast jedes Modell auch mit grauem Tuch ohne Aufpreis.

Graue Leinwand / Gain 1.0

Nun werden verstärkt auch graue Leinwandtücher angeboten, die mit einem Gainwert von 1.0 beworben werden. Auf den ersten Blick mag das unverständlich erscheinen, weil ein graues Tuch weniger Licht reflektiert und der Gain Wert folglich deutlich niedriger liegen muss (üblicherweise 0,8 - 0,7 also 20 - 30% Lichtverlust). Machbar ist dies, in dem diese Leinwände so beschichtet sind, das sie das Licht verstärkt bündeln, d.h. nicht diffus und gleichmässig, sondern gezielter in Richtung Zuschauer reflektieren. So wird der Lichtverlust des grauen Tuches ausgeglichen. Das hat Vorteile, wenn die Leinwand beispielsweise unmittelbar von weissen Wänden umgeben ist oder in einem Raum mit vorhandenen Restlicht (eingeschaltetes Licht, einfallendes Licht von aussen) genutzt wird. Besteht keine Möglichkeit, solche ungünstigen Bedingungen abzustellen bzw. zu verringern, kann eine solche Leinwand "die letzte Rettung" sein. Allerdings wird der Betrachtungswinkel kleiner. Man muss also möglichst mittig vor dem Bild sitzen, da das Bild ansonsten deutlich dunkler wird. Auch ist die Ausleuchtung (Hotspot) bei diesen leinwänden nicht immer unproblematisch. Dabei kommt es auch auf den Sitzabstand und die Bildgröße an. Eine allgemeine Empfehlung auszusprechen ist hierbei schwer, da verschiedene Faktoren zusammenkommen. Dafür gibt es die individuelle Beratung...


Zum Schluss noch ein Hinweis zu "Wundertüchern", Marketing-Tricks und purem Blödsinn.

- 3D optimierte Tücher
- HDTV optimierte Tücher
- kontrastoptimierte weisse Tücher
- 4K taugliche Tücher (sofern diese nicht schalldurchlässig sind)
- High-End Tücher für 59,90...

Alles nette Tricks geschäftstüchtiger Verkäufer die entweder auf "Dummenfang" sind oder selber von der Materie wenig verstehen. Es gibt schlicht solche Dinge nicht. Allerdings stellt sich immer die Frage nach der Qualität eines Leinwandtuches. Tücher mit symetrischen Raster, Mustern oder gar kleinen Kästchen in der Beschichtung sind tatsächlich weder 4K noch 2K noch allgemein Heimkinotauglich. Billige, glänzende Folien erzeugen Glitzereffekte oder
Hotspots. Auch solche Tücher sind als Abdeckplane gut geeignet - in das Heimkino gehören sie nicht. Ein gutes Tuch weist diese Merkmale nicht auf. Dabei ist es völlig egal, ob ich 3D, 2D, Full-HD, 4K oder eine noch sehr viel höher aufgelöste 6x7 Diaprojektion projiziere. Einige Markenhersteller versuchen mittlerweile Ihre hochwertigen Tücher mit besonderen, neuen Namensfindungen zu vermarkten, um den inzwischen wohl reichlich verwirrten Einsteiger von der besseren Qualität gegenüber den "High-End Tüchern" aus China zu überzeugen. Auch das ist am Ende Marketing. Diese Tücher erfüllen ganz einfach und im Gegensatz zu Billigtüchern alle Anforderungen, die schon immer an eine hochwertige Leinwand gestellt wurden. Eine sehr feine und leicht raue Leinwandoberfläche, die pigmetartig jedoch ohne erkennbares Muster oder gar hervorstehende Raster gefertigt ist, ist beispielsweise keine neue Erfindung, sondern schon seit vielen Jahren ein selbstverständliches Qualitätsmerkmal einer guten Leinwand. Das eine weisse Leinwand lichtundurchlässig ist und farbneutral das Bild reflektiert ist eine Mindestanforderung. Wir verzichten in unserem Angeboten auf all diese "verkaufsfördernden Massnahmen" weil Qualitätsprodukte eine derartige Bewerbung nicht nötig haben.