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Die Leinwandhöhe

Die Frage nach der richtigen Montagehöhe der Leinwand (richtig eigentlich Bildwand) wird oft zuletzt gestellt - zu unrecht. Natürlich müssen auch in diesem Punkt die räumlichen Begebenheiten berücksichtigt werden. Nur wenige haben einen speziell für das Heimkinovergnügen eingerichteten Hobby- oder Kellerraum...
Fangen wir wieder mit den Idealbedingungen an. Im idealen Falle wäre die Bildmitte exakt auf Augenhöhe. Die weitverbreitete Empfehlung "Leinwandunterkante in 1,50 Meter Höhe" ist durchaus richtig, bezieht sich jedoch auf die Montage der Bildwand z.B. bei Veranstaltungen, in Vorführräumen oder auf Messen. Zu solchen Anlässen steht der Betrachter für gewöhnlich. Wir gehen nun jedoch davon aus, daß Sie Ihre Filme lieber sitzend genießen möchten ;-)

Moderne Sitzmöbel sind oft recht niedrig gehalten. Gewöhnlich steht im Wohnzimmer auch ein Tisch. Und wir gehen einfach weiter davon aus, daß die Lebenspartnerin Bedenken bezüglich einer kinoartigen Sitztribüne mitten im Wohnzimmer hat und verabschieden uns somit von den sogenannten Idealbedingungen.

Oft werden Bildwände mit der Oberkante direkt unter der Decke montiert. Schließlich schaute man früher im Kino auch `nach oben´ und man hat so reichlich Platz um z.B. das Fernsehgerät und sonstige Dinge unterhalb der Leinwand zu positionieren. Zum Teil lassen die Platzverhältnisse es auch ganz einfach nicht anders zu und eine bequeme Sitzposition hilft, diesen Kompromis zu ertragen.

In vielen Fällen wird die Bildwand jedoch auch zu hoch montiert, obwohl genügend Spielraum für eine bessere Bildposition gegeben wäre.
Grundsätzlich gilt daher : So tief wie möglich - so hoch wie nötig.

Wir schauen im täglichen Leben gewöhnlich geradeaus mit leicht nach unten gerichteten Blick. Nach oben schauen wir höchstens kurzzeitig. Auch das beste Bild im Heimkino macht - spätestens beim zweiten Film in Folge - keinen rechten Spaß, wenn man von Genickschmerzen geplagt wird. Die kommen bei einer unnatürlichen Sitzposition bzw. Kopfhaltung ganz unausweichlich. Achten Sie daher bitte darauf, zumindest den unteren Bildrand auf Augenhöhe zu bekommen. Haben Sie einen Projektor mit Lensshift, verschieben Sie das Bild bei Filmen im Seitenverhältnis 2.35:1 (21:9) möglichst nach unten - zumindest dann, wenn eine halbwegs bequeme Bildhöhe raum- bzw. einrichtungsbedingt nicht realisierbar ist. Es gibt auch Fernsehpodeste die - mit Rollen versehen - einfach verschoben werden können. Dies mag auf den ersten Gedanken hin umständlich erscheinen, wenige Augenblicke Arbeit sorgen dann aber für einen bequemen, stundenlangen Filmgenuß.

Beachten Sie bitte auch diese Umstände bei der Wahl der Bildgröße. Muß die große Leinwand - besonders bei geringer Sitzentfernung - zwangsläufig direkt unter der Zimmerdecke montiert werden, ist eine Bildgröße kleiner, die entsprechend tiefer montiert werden kann, vielleicht doch die bessere Lösung.