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16:9 oder 21:9 ?

Das gängige Leinwandformat im Heimkino ist 16:9. Es entspricht der Auflösung aktueller 16:9 Projektoren und stellt einen perfekten Kompromiss für alle Anwendungsbereiche dar. Wozu also 21:9 ?
Im Kino ist die Bildhöhe immer gleich. Die Bildbreite differiert je nach Filmformat. Ein Film im CinemaScope - Format (2.35:1 oder 21:9) bietet im Kino also ein größeres Bild als das schmalere 1.85:1 Filmformat.
Ganz anders im Heimkino. Dort ist gewöhnlich die Bildbreite immer gleich. Das Breitbildformat 2.35:1 bietet im Heimkino also tatsächlich ein kleineres Bild, da die schwarzen Balken oben und unten einen nicht unerheblichen Teil der Leinwand belegen. Die volle Leinwandfläche wird also nur bei Filmen im Format 1.85:1 bzw. 1,78:1 genutzt. Rund 80 % aller Kinofilme sind allerdings im 2.35:1 Format gedreht - also mit Balken auch bei einer 16:9 Leinwand.

Eine 21:9 Leinwand bietet sich also dann an, wenn man - wie im Kino - mit gleicher Bildhöhe, jedoch dem Filmformat entsprechenden Bildbreiten arbeiten möchte. Ein Film im 2.35:1 Format ist also leinwandfüllend, ein Film im nicht so häufigen 1.85 Format ist schmaler und verursacht nun Balken links und rechts.
Dies mag sich besonders vorteilhaft anhören, bedarf jedoch in der Praxis entsprechende Bedingungen :

- Filme per DVD spielen bei Ihnen die Hauptrolle. Fernsehen, Computerspiele oder Videoaufnahmen in 4:3 interessieren Sie weniger oder Sie nutzen dafür ein TV-Gerät.

- Sie haben einen 16:9 - oder ein 4:3 Projektor mit sehr hoher Auflösung. 800x600 reichen hier nicht !

- Platz für eine breite Leinwand, die nicht zu hoch hängen darf. Kleine 21:9 Leinwände machen keinen Sinn...

- Eine möglichst dunkle Wand, da der Projektor die oft nicht völlig schwarzen Balken bei 2.35:1 Filmen außerhalb der Leinwandfläche projiziert und ansonsten der Vorteil eines leinwandfüllenden 2.35:1 Bildes verloren geht.

- Ein Projektor mit - je nach Abstand - ausreichendem Zoomfaktor, da das 2.35:1 Bild leinwandfüllend aufgezoomt wird, das 16:9 Bild jedoch weiterhin von der Bildhöhe her passen muss !

- Bei Deckenmontage des Projektors evtl. eine per Fernbedienung verstellbare Optik.

Kurz gesagt, ein eigens für das Heimkino eingerichteter Raum wäre schon sinnvoll - die seitliche Maskierung bei 1.85:1 übernimmt dann im Idealfall ein Vorhang.
Und da alles nicht so einfach ist - auch der Betrachtungsabstand sollte bez. der Bildqualität vor dem Leinwandkauf getestet werden. Schließlich wird das 2.35:1 Bild aufgezoomt und ist bei einer 21:9 Leinwand nun größer als das 1.85 Bild. Bei gleicher Bildhöhe steht nun also weniger Auflösung zu Verfügung.
21:9 Leinwände können sehr sinnvoll sein, jedoch nur bei entsprechenden Möglichkeiten. Sind Sie bezüglich der Entscheidung nicht sicher, rufen Sie uns bitte an. Wir beraten Sie gern !

Für Perfektionisten bietet sich der Einsatz anamorphotische Vorsätze an. Die Vorgehensweise ist einfach. Mittels elektronischer Zoomfunktion des Projektors wird das 21:9 Breitbild aufgezoomt, sodaß keine Balken mehr sichtbar sind und das gesamte Panel genutzt wird. Mit der Vorsatzlinse wird das Bild nun optisch wieder in der Breite entzerrt.

Dies bringt gleich mehrere Vorteile :

1. Kein Restlicht ausserhalb der Leinwand (helle Wände).
2. Volle Lichtausbeute auch bei 21:9 Material
3. Die volle Projektorauflösung wird für das 21:9 Bild verwendet = bessere Bildqualität.

Nachteile :

1.Bei digitaler Zuspielung (HDMI,DVI) ist zu Beachten, daß einige Projektoren keine Beeinflussung des Bildformates (elektronischer Zoom) zulassen. Hier muß entweder analog zugespielt werden, oder mittels HTPC oder externen Skaler gearbeitet werden.

2. Der Preis. Eine gute Vorsatzlinse der Fa. ISCO liegt preislich annähernd auf dem Niveau günstiger Mittelklasse-Projektoren.